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Nordwestzeitung - Ersch.-Ort: Wildeshausen/Dötlingen
Tageszeitung 31.07.2007 Ursula Jastrow engagiert sich voller Tatkraft für Togo
SPENDE Dötlinger Kirchengemeinde unterstützt seit langem die Arbeit der 82-jährigen Oldenburgerin
Seit 1990 setzt sich Ursula Jastrow für Togo ein. Jetzt übergab sie eine großzügige Spende für Projekte in Afrika. |
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DÖTLINGEN/OLDENBURG/LR - Tatkräftiges Engagement für andere kennt keine Altersgrenze: Bester Beweis dafür ist die 82-jährige Ursula Jastrow, die im Seniorenwohnstift Krevenbrück an der Fürstenwalder Straße lebt. Seit ihrer Pensionierung vor 19 Jahren arbeitet die ehemalige Studiendirektorin der BBS Wildeshausen als aktives Mitglied der Gesellschaft der Togo Freunde Hannover.
Jastrow ist in der ev.-luth. Gemeinde Dötlingen gut bekannt. Seit anderthalb Jahrzehnten unterstützt die Gemeinde die Arbeit der Oldenburgerin in Afrika, unter anderem durch die Erlöse aus Festen und Adventsbasaren. Zuletzt war sie im Februar 2007 im Dötlinger Gemeinderaum zu Gast und berichtete vor der örtlichen Frauenhilfe über die aktuelle Arbeit der Togo-Hilfe.
Jetzt übergab Ursula Jastrow ihre jüngste Spendensammlung in Höhe von fast 3000 Euro. Das Geld ist zum Beispiel für die Wiederaufforstung von Gebieten irn afrikanischen Togo bestimmt. Koku Klutse, der aus Afrika angereist war und eine Nacht im Seniorenwohnstift verbrachte, freute sich über die großzügige Spende.
Jastrows 1990 begonnener Einsatz für Afrika geht über den Senior-Experten-Service auf die Initiative von Koku Klutse zurück, der vom Dorf Kpalime´ in Togo aus Entwicklungsarbeit in der Region leistet. „Ich möchte mit meiner Kraft den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe geben, um durch eine bessere Ausbildung und eigenes Zutun ihre Lebenssituation zu verbessern", fasst die 82-Jährige das Ziel ihrer unermüdlichen Arbeit zusammen.
Dass sie dies als Bewohnerin eines Seniorenwohnstifts tut, stellt für sie keinen Widerspruch dar. Eine Leistung, die das Kreyenbrücker Wohnstift unterstützt und die Spendensammlung seiner Bewohnerin um 300 Euro aufstockte.
„Frau Jastrows Einsatz deckt sich voll mit der Philosophie unseres Hauses, die nicht ohne Grund `Leben wie ich will` lautet", sagt Hausleiter Thomas Beier. „Wir fördern die Anlagen und Aktivitäten unserer Bewohner. Schließlich hat Alter nichts mit Untätigkeit oder Fremdbestimmtsein zu tun."
Das Dorf Sodo hat die couragierte Dame bereits elfmal für längere Zeit besucht und sich dort für die Einrichtung von Kindergärten und Schulen sowie die Wiederaufforstung einer der ärmsten Regionen der Welt stark gemacht.
Auch nachdem Jastrow im Februar 2007 in das Seniorenwohnstift gezogen ist, hat sie ihre karitative Arbeit für das afrikanische Dorf weitergeführt. Im September wird sie wieder auf eigene Kosten nach Togo aufbrechen, um die Projekte zu betreuen. |
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