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Westfälischer Anzeiger - Ersch.-Ort: Hamm
Tageszeitung 09.01.2007 Volles Haus im Neubau
3000 Besucher besichtigen das neue Seniorenzentrum am Nordenwall
Die große Resonanz ist auch auf den besonderen Standort zurückzuführen |
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HAMM-MITTE Es herrscht reges Treiben in der Cafeteria des neuen Seniorenzentrums „An St. Agnes". Die, die durch ihr Namensschild als Mitarbeiter erkennbar sind, beantworten geduldig Fragen und gehen auf die Wünsche der vielen Besucher ein. „Mit einem solchen Andrang haben wir beim besten Willen nicht gerechnet", zeigt sich Einrichtungsleiter Wolfgang Alfers von der Resonanz auf den ersten Tag der offenen Tür überwältigt.
Rund 3000 Besucher ließen sich am Sonntag innerhalb von sieben Stunden durch die Wohnungen und Appartements der Einrichtung führen, die seit Anfang 2006 auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik am Nordenwall entstanden ist. Betreiber ist die Hansa-Gruppe. „Bis zum Mittag haben wir allein 1000 Broschüren herausgegeben. Wir kamen mit dem Infomaterial kaum nach", berichtet Alfers. Für den Hausleiter hat das große Interesse der Bevölkerung mehrere Gründe: „Zunächst ist sicherlich die zentrale Lage zu nennen." Darüber hinaus verweist er auf das Verbundangebot aus hauseigenem ambulanten Dienst und vollstationärem Bereich. Hinzu komme die historische Bedeutung des Standortes. „Viele Besucher haben uns auf die alte Kinderklinik und den Verlauf der alten Stadtmauer angesprochen", so Alfers.
Spätestens zum Jahresende ist Vollauslastung angepeilt.
Insgesamt verfügt das Seniorenzentrum St. Agnes über 89 Wohnungen und Appartements. „Die Wohnungen sind im Schnitt 70 bis 90 Quadratmeter groß, die Appartements für Einzelpersonen 54 Quadratmeter", erläutert Irmgard Malsch. Die. Pflegewirtin kümmert sich bei der Hansa um die Vermietung des Wohnraums.
Gemeinsam mit Alfers leitete sie die zahlreichen Führungen mit maximal 60 Personen durch das Gebäude. „Bislang sind 88 der 89 Wohneinheiten verkauft." Sofern die Käufer ihre Räume nicht selbst nutzen, tritt das Seniorenzentrum als Vermittler auf. „54 Wohnungen sind heute schon vermietet", berichtet Alters. Sein persönliches Ziel sei es, bis zum 30. Juni beziehungsweise bis spätestens zum Jahresende die Vollauslastung des Hauses erreicht zu haben. „Das ist durchaus realistisch." Die vielen konkreten Anfragen nach Anmeldungsformularen sowie die zahlreichen Kommentare der Besucher über das „schöne Ambiente des Hauses" scheinen Alfers Einschätzung zu bestätigen. Der Einzug der ersten Bewohner ins Seniorenzentrum startet in der kommenden Woche. „Zu diesem Zeitpunkt ist die Versorgung im Haus gewährleistet. Dann rechnen wir mit drei bis vier Einzügen pro Woche", schaut Alfers voraus. Wie sich der Betreuungsschlüssel entwickelt, steht indes noch nicht fest. Dieser orientiere sich an der Pflegestufe der zukünftigen Bewohner. pa
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