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Der Rheiner Ems Report - Ersch.-Ort: Rheine
Zeitung 1.07.2007 Seniorenwohnanlage mit viel Licht und Luft -
"Scheipers Hof" - von der Landwirtschaft zur modernen Seniorenwohnanlage |
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Rheine. Ein großer Garten, alter Baumbestand und der obligatorische Misthaufen - die beiden Luftaufnahmen zeigen einen norddeutschen Bauernhof, wie man ihn kennt. Hühner und anderes Getier sucht man hier heute allerdings vergeblich: Auf der ehemaligen Hofstelle Scheipers neben dem Walshagenpark am Lingener Damm findet sich heute der neue „Scheipers Hof“ - eine helle, freundliche Seniorenwohnanlage der Hansa-Gruppe mit Sitz in Oldenburg. Vor wenigen Wochen erst nahm man die Anlage nach einjähriger Bauphase in Betrieb.
Der Weg hin zur Seniorenwohnanlage "Scheipers Hof" war relativ lang, weil wohlbedacht. Schon Ende der 90er Jahre begann die Hansa-Gruppe in Rheine nach einer geeigneten Stelle für ein solches Vorhaben zu suchen - möglichst zentral sollte sie sein und doch ruhig, um den Senioren eine verkehrsnahe Anbindung an die Innenstadt und gleichzeitig ein Höchstmaß an Wohnqualität zu gewährleisten. Schließlich fand man einen Ort: den Hof Scheipers im Stadtteil Schotthock.
Herbert Stegemann, der Stadtteilbeirat von Schotthock, bekundete sofort "immenses Interesse" am Plan, am Lingener Damm eine Seniorenwohnanlage zu errichten, und im Dezember 2004 war es schließlich so weit - man wurde sich mit Hermann Scheipers, dem Besitzer des Hofes, handelseinig. Peter Grewe, Mitglied der Geschäftsleitung der Hansa-Gruppe, die Hubert Nabbe GmbH, der Münsteraner Investor, und das ebenfalls in Münster ansässige Architekturbüro Maas und Partner machten sich daran, die Pflegeeinrichtung zu realisieren.
Kein "Klotz" sollte es werden. Dem Architekten Teemu Lorenz schwebte vielmehr ein lockeres Reihenhaus-Ambiente vor, mit viel Licht und Luft und positivem Wohnklima - kein Gebäude mit Heimcharakter, sondern ein neues Zuhause, das Senioren größtmögliche Bewegungsfreiheit liefern sollte.
Im Februar 2005 zog die Familie Scheipers um. Bis dahin hatte Hermann Scheipers den Hof bewirtschaftet, der bereits seinem Vater Ernst Scheipers gehörte, der ihn wiederum von seinem Onkel Hermann Scheipers geerbt hatte. Eine lange Familientradition steckte demnach in den Mauern des Hofes, und der Abschied fiel nicht leicht. "Immerhin der Name ist geblieben" sagt Hermann Scheipers.
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