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Wilhelmshavener Zeitung - Ersch.-Ort: Wilhelmshaven
Tageszeitung vom 17.09.2008 Wohnstift am Rathaus bietet Zuhause, Fachwissen und Kontakt
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WILHELMSHAVEN/IH — Das Wohnstift am Rathaus bietet seit über zehn Jahren Wilhelmshavener Senioren vielfältige Wohn- und Betreuungsangebote. Die Palette der Dienstleistungen reicht von Kurzzeit- und Langzeitpflege bis zum Betreuten Wohnen mit hauseigenem Ambulanten Pflegedienst.
Seit einigen Jahren gehört das Wohnstift zur Hansa- Gruppe, einem Zusammenschluss von 17 Einrichtungen vornehmlich in Norddeutschland, die sich für das Wohlergehen älterer Menschen engagieren. Ihr Ziel es ist, Senioren ein komfortables Zuhause zu bieten. Wohlbefinden und die Persönlichkeit jedes einzelnen werden großgeschrieben. „Unser Haus ist seit seiner Gründung ein offener Ort der Begegnung", sagt Klaus Dänekas, Leiter des Wohnstiftes am Rathaus. „Zu unseren Festveranstaltungen und Tagen der offenen Tür laden wir stets interessierte Bürger ein. Wilhelmshavener Vereine und Gruppen sind oft im Wohnstift zu Gast. Einige nutzen unsere Räumlichkeiten gern für ihre regelmäßigen Zusammenkünfte."
Warum bleibt man in der komplett ausgelasteten Senioreneinrichtung nicht einfach unter sich, sondern legt so großen Wert auf Öffnung nach außen? Dazu Dänekas: „Irgendwann ist jeder mit dem Thema ,Leben im Alter' konfrontiert. Ängste und Vorbehalte, aber auch erfahrene Missstände prägen oft die Auseinandersetzung, wenn es um die Betreuung in Senioreneinrichtungen geht. Unsere Mitarbeiter erbringen in professioneller Weise vielfältige Dienstleistungen für die ältere Generation. Transparenter Umgang, Ausrichtung an den Wünschen der Kunden und konsequente Gemeinwesenorientierung betrachten wir als Voraussetzung, damit betroffene Wilhelmshavener Bürger sich selbstständig einen ausgewogenen Eindruck von den Möglichkeiten und Chancen des Lebens im Wohnstift machen können."
Älterwerden bedeute, sich auf neue Lebenssituationene einzustellen, neue Herausforderungen zu meistern und auch kritische Lebensereignisse zu bewältigen. Mit passender Hilfe und Unterstützung könne das erfolgreich gelingen - und die späten Jahre bieten plötzlich wieder neue Perspektiven.
Auch bei Doris Kerick, der verantwortlichen Pflegefachkraft im Wohnstift, suchen täglich ältere Menschen oder deren Angehörige Rat bei Alltagsproblemen. Oft hilft es schon, an die richtigen öffentlichen Stellen und Ansprechpartner weitervermitteln zu können.
Die Themen bei der Seniorenberatung beziehen auf vielfältige Fragen in Zusammenhang mit dem Älterwerden: Prävention, Freizeitgestaltung, Wohnen im Alter und Pflege gehören dazu - aber auch Fragestellungen bezüglich der Entlastung der Angehörigen. Viele Anfragen richten sich auch auf Hilfstellung im Alltag, auf die Auswahl und Finanzierung von Pflegeleistungen und die Möglichkeiten finanzieller Entlastung.
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